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Sonntag, 2. Oktober 2016

Summer Of Lace Teil 2

Ein zweites Teil, dass für den Summer of Lace entstanden ist, ist eine dünne Stola aus einem Bambusviskosegarn. Der Gedanke dahinter war der, dass vielleicht für Sommerabende, wenn es vorher so heiß war, eine Stola aus Wolle etwas unangenehm ist und eine nicht-tierische Faser besser wäre. Die Suche nach einem geeigneten Garn war dann gar nicht so einfach, weil ich ja unbedingt etwas in Lace-Stärke wollte, und mir Baumwolle zu steif und ungemütlich vorgekommen ware. Letztlich habe ich dann Xie von der South West Trading Company, wie gesagt eine Bambusviskose, gefunden und zwei Konen bestellt.

Als Muster hatte ich schon lange Cold Mountain auf meiner Strickliste und da beides gut zusammenpasste, habe ich das dann auch gestrickt, in der Variante "Diamonds". Weil das Garn wirklich unglaublich dünn ist, bin ich in der Nadelstärke etwas runtergegangen und habe dafür eine Musterwiederholung in der Breite und eine in der Länge mehr gestrickt.






Jetzt hab ich allerdings noch 90 g von dem Garn, das wirklich ganz toll glatt und weich und toll ist, übrig - mal schauen, was ich damit noch mache. Das Gestrick fühlt sich so toll an, dass ich mir eine leichte Strickjacke gut vorstellen könnte, allerdings müsste ich dafür dann nochmal was nachbestellen.

Zusammenfassung
Anleitung: Cold Mountain | Garn: South West Trading Company Xie| Verbrauch: knapp 110 g/925 m | Nadelstärke: 3,0 mm | Größe: ca. 155 cm mal 53 cm | Ravelry-Projekt) | Änderungen: eine Musterwiederholung in der Breite und in der Länge mehr gestrickt.



The second project I was working on this summer was a light and airy stole for summer evenings. When it was hot outside one day and I was still a bit sweaty but cold in the evening, I felt that all my woollen shawls would feel weird too warm to wear them then, so I thought that a nice lace stole made from a plant fibre would be more comfortable to wear. The only plant fibre lace yarn that is not stiff mercerised crochet thread that I could find after a bit of research was this bamboo rayon called South West Trading Company's Xie, so I ordered two cones of that. A matching pattern was also soon found - I'd been wanting to knit a Cold Mountain for a long time because it’s not too frilly-lacey-fussy but also not too boring either. I used 3.0 mm needles instead of 3.25 mm ones, because the yarn was so so thin, and added a pattern repeat in both length and width to make up for it.

I love the knitted fabric! It's so soft and light and has a beautiful drape. I still have 90 g of the yarn left and am wondering about what to do with it. A little cardigan would be lovely and nice to wear, but for that I'd have to get more yarn.

Summary
pattern: Cold Mountain | yarn: South West Trading Company Xie| used: knapp 110 g/925 m | needle size: 3,0 mm | finished size: ca. 155 cm by 53 cm | Ravelry project page) | modifications: added an extra repeat in both length and width

Dienstag, 27. September 2016

Long time no see (und Summer of Lace Teil 1)

Ach, ich weiß ja auch nicht so genau, was los war, aber auf einmal war die Luft zum Bloggen vom einen auf den anderen Tag irgendwie raus. Mag vielleicht daran liegen, dass ich den Sommer über viel Sport gemacht hab und deshalb die Zeit gefehlt hat - mal schauen, ob es wieder besser wird. :-) Gestrickt habe ich in der Zeit natürlich schon, und ich werde in den nächsten Tagen die Werke der letzten Wochen posten. Bei Ravelry gab es ein knit along mit dem Namen "Summer of Lace", während dem an verschiedenen Lace-Projekten gearbeitet warden sollte, und daran habe ich mit drei Projekten teilgenommen.

Den Anfang macht ein Geburtstagsgeschenk für die Oma meines Mannes. Sie hat letztes Jahr schonmal ein Tuch von mir bekommen, aber das war ganz schlicht und langweilig und so. Also sollte es zum Geburtstag etwas aufwändigeres sein: ein Lacetuch in einem Fliederton. Als Garn habe ich Zitron Filigran in flieder gefunden, die Farbe war auch wirklich genau das, was ich mir vorgestellt hatte.





Außerdem hab ich noch Perlen eingestrickt, die man aber leider nicht so gut sieht ... Im Bastelladen hier am Ort gab es nämlich zwar die farblich perfekt passenden Perlen zur Wolle, nur leider waren die im Nachhinein doch ein Eckchen zu klein. Egal, das Tuch ist trotzdem schön geworden und hat der Oma auch gut gefallen. :-)





Die Zusammenfassung
Anleitung: Ethereal | Garn: Zitron Filigran in flieder | Verbrauch: knapp 100 g/600m | Nadelstärke: 3,25 mm | Größe: ca. 135 cm mal 69 cm | Ravelry-Projekt | Änderungen: zwei zusätzliche Wiederholungen des mittleren Musters gestrickt

(Das mit der Zusammenfassung ist neu, sagt mal was dazu - gute Idee, weil die Info sonst im Haupttext untergeht und die Nicht-Stricker eh nicht interessiert, oder eher doof? Euer Feedback dazu würde mich sehr interessieren. :-))


Well, I don't know what happened, but I suddenly lost all interest in blogging this summer. Maybe it was because I started going to the gym and spent a lot of time there - anyway, let's see if I can get back on track. :-)

I didn't stop knitting in the meantime, so I'll show you the things I made this summer in the next days - I participated in the "summer of lace" on Ravelry and made three pojects for that. The first one was a shawl that I made for my husband's grandma. I already made her a shawl last year, but it was a very plain one, so I thought this year I'd up my game and make her something really pretty. We settled for a pattern called Ethereal in a lilac lace yarn, and I also added matching beads. Unfortunately, the craft shop I bought the beads at had only very small ones, so they are a great match colourwise, but turned out to be not very visible because of their size. Oh well, Grandma liked the shawl anyway. :-)

Summary
pattern: Ethereal | yarn: Zitron Filigran in flieder | used: almost 100 g/600m | needle size: 3,25 mm | finished size: ca. 135 cm mal 69 cm | Ravelry project page | modifications: knitted two extra repeats of the body pattern

Dienstag, 7. Juni 2016

Clapo-Ktus II

Eigentlich steh ich ja nicht so auf solche "novelty yarns", aber als ich letztens im Wollgeschäft war, konnte ich irgendwie nicht an diesem Bändchengarn in dem schönen Tükis und Braun vorbeigehen. Für mich zum Tragen definitiv zu bunt, aber ich hatte zum Glück schon gleich jemanden im Kopf, der sich über ein Tuch in den Farben freuen würde. Und weil ich finde, dass zu Bändchengarnen Fallmaschen besonders gut passen, habe ich aus dem Garn noch einen Clapo-Ktus gestrickt.



Verwendete Nadelstärke war 6,5 (laut Banderole ware 5,0 bis 5,5 für das Garn vorgesehen gewesen), der Verbrauch liegt bei 122 g Garn.



Das fertige Tuch ist 1,5 m mal 55 cm groß geworden. Dadurch, dass das Garn aus Baumwolle besteht und schön kühl und glatt ist und durch die Fallmaschen ist das ganze Tuch schon locker und luftig geworden. Wäre es jetzt noch schwarz, wäre es genau mein Ding. ;-) Aber so freue ich mich, der Empfängerin damit eine Freude zu machen. :-)



Verlinkt beim Creadienstag und bei Handmade On Tuesday.

I am usually not a fan of novelty yarns, but when I saw this this ribbon yarn in these beautiful turquoise and brown colours I simply couldn't resist. Luckily I could immediately think of someone who would appreciate a shawl or scarf in these colours, and because I think ribbon yarn and dropped stitches go together very well, I made another Clapo-Ktus. The ball band called for 5.0 to 5.5 mm needles, but I found that 6.5 mm ones worked best for this project. Knitted with these, the shawl took 122 g yarn to make and came out 1.5 m by 55 cm large. Due to the cool and smooth cotton yarn and the dropped stitches the shawl is very airy and nice to wear - if it were black, I'd be tempted to keep it. ;-) But this way I hope the recipient will like it. :-)

Samstag, 4. Juni 2016

Clapo-ktus

Nachdem von meinem Summerleaf noch über ein Knäul von dem tollen Baumwollgarn übrig war, habe ich nach einer Anleitung gesucht, um den Rest auch noch zu verstricken. Das war wegen meines Ansprüche gar nicht so einfach - bitte möglichst wenig einrollen (also wenig glatt rechts), kein zu kompliziertes Lacemuster (kommt in Baumwolle eh nicht so gut raus), aber auch kein kraus rechts, weil langweilig und nicht hübsch genug, Anleitung bitte anpassbar, damit ich alles Garn aufbrauche, groß genug sollte es auch werden können und so weiter und so fort. Letzlich habe ich mich für einen Clapo-ktus entschieden - nicht das spannendste Projekt, aber für meine geringe Menge an Garn die vielversprechendste. Ich habe sogar noch die Maschenproben vom Summerleaf aufgetrennt, damit es auf für ein Tuch überhaupt reicht. Zum Stricken habe ich 4,0er-Nadeln verwendet.



Das Stricken war ganz einfach. Als ich damit fertig war, sah das Tuch noch etwas klein aus, zwar schon passend, aber eben noch eher klein. Nach dem Auftrennen der Fallmaschen (einfach nur ziehen hat nicht gereicht, ich musste jede Masche mit einer Stricknadel aufpulen ...) war das Tuch dann aber zu einer schönen Größe gewachsen und ist jetzt ca. 1,5 m mal 50 cm groß. Verbraucht habe ich 61 g Garn, damit ist alles bis auf ganz wenige Gramm verbraucht. Zwischendurch, als es noch nicht gewaschen und leicht gespannt war, sah es schon arg schäbig und nach "beim Tragen kaputt gegangen" aus, aber jetzt gefällt es mir echt gut. Es ist luftig und sieht durch die Fallmaschen auch nicht zu schlicht und langweilig aus.

Da die Farbe schon ein bisschen gewagt für mich ist und ich nicht zwei so helle Halstücher brauche, habe ich dieses hier dann noch schwarz gefärbt. Da ich nicht in unserer neuen Waschmaschine färben darf ( ;-) ), habe ich versucht, im Eimer zu färben. Das war eine ... mäßig gute Idee, denn erstens ist es mehr Sauerei als in der Waschmaschine, und zweitens konnte ich im Eimer die Färbetemperatur ja nicht konstant über 60 °C halten, was vermutlich der Grund dafür ist, dass das Tuch nicht ganz schwarz geworden ist. Es ist jetzt eher so dunkelgrau mit leichtem Grünstich, was ich eigentlich ganz hübsch finde. Wahrscheinlich lasse ich es so, aber wenn es mich doch irgendwann stören sollte, werf ich es doch nochmal zum Färben in die Waschmaschine.





Tragebilder gibt es hier bei Ravelry.


I had more than one ball of the gorgeous cotton yarn from my Summerleaf shawl left and was determined to make something from it to use it all up. Finding a pattern to use was a bit of a challenge because I was, as usual, quite picky: nothing too fancy, but also not too boring, adaptable so I can use as much of the yarn as possible, not a cowl, not too much stockinette stitch etc. etc. In the end I settled for the Clapo-ktus shawl. Knitted with 4.0 mm needles, it used up 61 g of the yarn so there's only a tiny bit left, After unravelling the drop stitches the shawl grew to be 1.5 m by 50 cm. While unravelling it looked a bit shabby, but after washing and blocking I came to like it a lot. As the colour is a bit bold for me and I don't really need two shawls that bright I dyed it black to match my wardrobe better. ;-) It didn't come out completely black and is now a dark greenish grey, which is not what I wanted, but still quite nice. I might leave it like this or try dyeing it again - we'll see.

Samstag, 28. Mai 2016

Liz Stole

Mitte März hatte ich ja berichtet, dass wir in unserem Weltladen fair gehandelte Wolle von Manos del Uruguay ins Programm aufgenommen hatten. Weil ich das ja selbst angeregt hatte, musste ich natürlich auch einen Strang davon kaufen und habe aus diesem eine Stola gestrickt.



Ich hatte mir einen Strang in petrol ausgesucht, und als Anleitung die Liz Stole von Dee O'Keefe. Gestrickt habe ich mir 3,25 mm-Nadeln, und weil es mit meinem Strang Marina dann doch etwas zu knapp wurde, habe ich noch auf jeder Seite (das Tuch wird mit einem provisorischen Anschlag von der Mitte heraus gestrickt) einen kleinen Streifen in einem Rest Malabrigo Lace angesetzt. So habe ich zusammen dann 93 g petrolfarbenes Garn und nochmal 12 g in schwarz verbraucht.



Die fertige Stola ist ungefähr 50 cm breit und 1,6 m lang und kann entweder als Stola oder als Schal getragen werden. Einen breiten Lace-Schal wollte ich mir sowieso schon länger mal stricken ... Leider ist die Farbe ein bisschen schwer zu fotografieren - sie passt aber ziemlich gut zu meinen sonst schwarzen Klamotten, ohne sich zu auffälllig davon abzuheben.



Die Anleitung war verständlich geschrieben und das Stricken dank der unterschiedlichen Muster sehr kurzweilig. Was ich besonders mag, ist, wie die Muster zueinander ausgerichtet sind. Die Mitte des einen Musters ist auch immer die Mitte des anderen. (Versteht man, was ich meine? Falls nicht, ist hier ein Bild, wo ich die Mittelmaschen zur Verdeutlichung mal markiert habe.)




Außerdem man ich an den Tüchern von Dee O'Keefe, dass sie eher geometrische eckige Muster verwendet statt immer nur Blumen und Blüten. Ich denke, ich werde in Zukunft noch die ein oder andere Anleitung von ihr nachstricken.




We started carrying yarn from Manos del Uruguay in our local fair trade shop, and as I suggested it, of course I also had to get a skein for myself. I chose a skein of Marina in petrol and knitted it into a Liz Stole, using 3.25 mm needles. As my petrol yarn was a bit on the short side, I added some Malabrigo lace in black and knitted one chart on either side of the stole with it. The finished stole is about 50 cm wide and 1.6 m long, and I used 93 g of the Marina and 12 g of the Malabrigo Lace for it.

I really like the pattern! Dee O'Keefe uses a lot of geometric lace pattern, which I think are a nice change from the usual flowers and blossoms. The pattern is well written and I love how the patterns are aligned.

Montag, 23. Mai 2016

Summerleaf

Schon länger wollte ich mir ein leichtes Halstuch aus Baumwollgarn stricken, was man so im Frühling tragen kann, wenn es noch kühl und vielleicht ein bisschen windig, aber schon zu warm für richtige Wolle ist. Einen Versuch hatte ich schon gestartet, aus einem Rest Baumwollgarn, den ich noch hatte, aber das Gestrick wurde mir zu steif und fest und ungemütlich, trotz großer Nadelstärke und so - das Garn an sich war eigentlich schon zu steif für mein Vorhaben. Dann bin ich auf ein neues Garn gestoßen: Andean Mist Fingering, ein pflanzengefärbtes fair gehandeltes Biobaumwollgarn, dass in den meisten Farben sogar auch noch vegan ist. Zusammen mit der Anleitung Summerleaf kam dabei dieses Tuch heraus:









Gestrickt mit 4er-Nadeln und ca. 85 g des Garnes. Das Tuch ist von der Größe und der Anzahl der Wiederholungen der einzelnen Muster frei anpassbar, und so habe ich mich für ein großes Stück glatt links, zwei Wiederholungen des großen Blattmusters und anderthalb Wiederholungen des kleinen Blattmusters enstschieden. Das Tuch ist somit ca. 1,6 m mal 45 cm groß geworden und hat damit eine sehr gute Größe, um es schalartig um den Hals zu tragen.




Das Garn ist angenehm weich und fällt total schön! Ich könnte mir auch sehr gut eine leichte sommerliche Strickjacke oder ein Top daraus vorstellen.

Was mich an dem Muster ein bisschen stört, ist, dass es oben an der Anschlagkante so eine kleine Welle gegeben hat, die sich ein bisschen komisch einrollt und die auch durch waschen und spannen nicht zu beheben war. Da ich das Tuch eh als Schal tragen werde und die Oberkante dann sowieso eingerollt ist, ist es für mich nicht weiter schlimm, aber wenn ich es als Schultertuch tragen wollen würde, würde mich das schon stören. Abgesehen davon ist es eine tolle Anleitung, die viel Spaß gemacht hat. :-)


I've been wanting to knit a light cotton shawl for quite some time - something for a breezy summer day, when I need something around my neck but anything made from wool would be too warm. I had some black cotton yarn in my stash but wasn't satisfied with my test knit, because it was too stiff and not very cosy, despite the loose gauge I used. Then I came across a new organic fair-trade cotton yarn called Andean Mist Fingering, which is absolutely gorgeous, and knit a Summerleaf with it. The pattern is highly adaptable; I did 52 rows plain stockinette stitch, 2 repeats of the broadleaf pattern, 1 x transition lace and one and a half repeats of the small leaf lace with 4.0 mm needles, which resulted in a 1.6 m by 45 cm shawl. Exactly what I wanted! The size is perfect for wrapping it around my neck and wearing it as a scarf.

The yarn is so, so gorgeous! Very soft and with a very lovely drape, not like the other cotton yarns I’ve used before. It looks and feels especially good in stockinette stitch, and I can definetely imagine knitting a lightweight summer cardigan with it.

The cast-on edge has a weird little bump in it which blocking didn't fix. It doesn't bother me much as I'll wear it scrunched up anyway, but it would bother me if I wanted to wear it draped over my shoulders. Apart from that the pattern is very lovely and was fun to knit. :-)

Dienstag, 19. April 2016

Gegen den To-Go-Getränkemüll

Mein Mann und ich haben festgestellt, dass wir uns unterwegs doch relativ oft Kaffee oder Tee zum Mitnehmen holen, und weil wir nicht weiter zu den Unmengen an weggeworfenen Kaffeebechern beitragen wollen, haben wir uns wiederverwendbare Becher gekauft. Unsere (bzw. meine) Wahl fiel hierbei auf die Becher von Klean Kanteen, in der isolierten Version mit dem Kaffee-To-Go-Deckel. Den Becher gibt es serienmäßig mit dem normalen dichten Deckel, den To-Go-Deckel muss man als weiteres Zubehör extra dazukaufen. Das hat aber den Vorteil, dass man den Becher mit Getränk erstmal zum Transport einfach in die Tasche stecken kann, ohne das was ausläuft, und dass man dann, wenn man trinken will, einfach den Trinkdeckel aufschrauben kann.

So weit, so gut. Für uns stellte sich nur die Frage, was man nach dem Trinken mit dem Trinkdeckel macht? Auf den Becher kann man ja einfach wieder den dichten Deckel aufschrauben, und alles ist tropfsicher verpackt, aber den Trinkdeckel einfach nur abputzen und in die Tasche stecken ist nicht das Wahre. Also habe ich zwei kleine Versionen der Lunchbag von DaWanda genäht, mit Wachstuch innen, so dass man sich weder Tasche noch Deckel einsaut. Falls jemand das nachmachen will: ich habe den Stoff 40 cm hoch und 13 cm breit zugeschnitten, die Ecken 1,5 cm von der Spitze aus abgenäht und den Klettverschluss auf 8 cm gekürzt und ihn nur 1,5 cm vom Rand angenäht. In eine Tasche mit dieses Maßen passt der Deckel super rein. Leider ist bei mir der obere Rand etwas unschön geworden, weil die Tasche so klein war, dass ich sie nicht mehr sauber verstürzen und wenden konnte, aber vielleicht sind andere da geschickter und ordentlicher als ich. :-) Der Funktion tut es jedenfalls wie immer keinen Abbruch.




Bleibt nur noch ein Problem: sowohl mein Klean Kanteen-Teebecher als auch meine kleine Unterwegs-Wasserflasche klappern in meiner Handtasche ganz ordentlich, weil sie da drin lose mit anderem klappernden Zeug wie Schlüsseln oder ähnlichem rumfliegen. Um das zu beheben, habe ich für jede Klean Kanteen eine Flaschenhülle genäht. Material war einfaches Fahnentuch, das ich mit Resten einer alten dünnen Fleecedecke gepolstert habe. Weil ich das Fleece nicht bis oben im Tunnelzug haben wollte, habe ich einen schmaleren Streifen zugeschnitten und den vor dem Zusammennähen der Hülle mit Zickzackstich auf das Fahnentuch genäht.




Nähtutorials schreiben ist nicht so mein Ding, aber auch hier, falls jemand auch so eine Tasche will, ist hier ein grobes Rezept, wie ich vorgegangen bin, mit den verwendeten Maßen:

1. Stoffe zuschneiden
Für die Klean Kanteen Classic 532 ml einen Kreis mit 26 cm Umfang (ich habe einfach gesucht, bis ich ein passendes Glas gefunden habe, mit Zirkel auf Stoff hantieren fand ich eher unpraktisch) aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 26 cm * 22 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 26 cm * 15 cm aus Fleece. NZG von 0,7 cm plus 5 cm für den Tunnelzug ist enthalten.
Für die Klean Kanteen Wide Isoliert 355 ml einen Kreis mit 27,5 cm Umfang aus Fahnentuch und Fleece; ein Rechteck 27,5 cm * 27 cm aus Oberstoff; ein Rechteck 27,5 cm * 17 cm aus Fleece.




2. Fleece auf Oberstoff nähen. Ich hab einen Zickzackstich genommen, dann waren beide Stoffe auch gleich versäubert. Für die obere Kante des Fleeces habe ich einen Zierstich ausgesucht, dann sieht es ein bisschen hübscher aus.






3. Tunnelzug nach dieser Anleitung nähen.

4. Seitennaht des Rechtecks schließen.

5. Boden feststecken und einnähen.




6. Wenden, Bändel durch Tunnelzug ziehen, Flasche in Beutel reintun und freuen. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und HoT.

My husband and I recently bought Klean Kanteen Wide Mouth Insulated bottles and Café Caps to go with them because we wanted to stop using disposable cups. The bottles themselves are great! They come with leak-proof caps so you can just throw the bottle with your drink into your bag and carry it around with you, and put the Café Cap on when you're ready to drink your coffee, tea or whatever. The only problem with this is that I didn't know what to do with the Café Cap after use, because just wiping it off and tossing it into my handbag didn't seem very appealing. To help with that, I sewed two small lunchbag-style bags so the Café Caps have a place to live in after use until they can be properly washed and dried at home.
In addition to that, I also made two bottle covers, one for my insulated bottle, one for my regular one, because I usually just put them loosely in my bag and they rattle and make a lot of noise. The covers are made from plain cotton fabric, lined with leftovers from an old fleece blanket. Here's a short description of how I made them:

1. Cut fabrics
For the Klean Kanteen Classic 18 oz a circle with 26 cm circumference, a 26 cm * 22 cm square of the cotton fabric, a 26 cm * 15 square of fleece. Seam allowance of 0,7 cm plus 5cm for the drawstring tunnel is included.For the Klean Kanteen Insulated 12 oz a circle with 27,5 cm circumference, a 27,5 cm * 27 cm square of the cotton fabric, a 27,5 cm * 17 square of fleece.

2. Sew fleece to cotton. I used a zigzag stitch for the circle and the sides and bottom of the square and a pretty stitch for the upper edge because it will be visible in the end.

3. Sew a tunnel for the drawstring at the upper edge of the cotton fabric like here.

4. Close the side seam.

5. Pin the circle in place and sew.

6. Turn, pull a string through the tunnel, put your bottle into the cover and enjoy. :-)

Mittwoch, 13. April 2016

Nagellackblümchen

Im November hatte ich ja schon meine kleine Fuchssammlung gezeigt, als ich für sie eine kleine grüne Decke genäht hatte. Jetzt standen die Füchse also ein knappes halbes Jahr so rum und ich war den mitgelieferten Plastikzweig echt leid. Ein neuer nackiger Zweig hätte aber auch so kahl ausgesehen, und seien wir mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass wir es im Sommer schaffen, alle paar Tage eine neue Blume aus dem Garten in die Vase zu stellen, geht dank unserer Verpeiltheit auch eher gegen null.

Also habe ich überlegt, was ich stattdessen machen könnte und habe mich wieder an die Nagellackblumen erinnert, die ich mal auf Pinterest gesehen hatte. Anleitungen gibt's zuhauf, wie zum Beispiel diese hier, und es sah auch nicht schwer aus - Draht formen, anmalen, fertig. Draht, Werkzeug und Lack hatte ich auch noch da, und so habe ich diese kleinen Blümchen hier gemacht:





Mit drei Sorten Lack und Draht wurden zwei Blüten und ein paar Blätter daraus. Das Formen fand ich dann doch nicht sooo leicht, aber es ist ganz okay geworden.



Weil bei uns im Flur immer so schlechtes Licht ist, gibt's das Gruppenbild aller Füchse hier mal nur als Link.


Dann war ich neugierig geworden und wollte wissen, ob das auch mit Glitzerlacken geht.



Es geht! Hier mal als Nahaufnahme:



Oben links und Mitte ist ein Glitzerlack von trend IT UP, oben rechts das ist Wood Goblin von Dance Legend, unten link Green Mamba (ebenfalls von Dance Legend), unten Mitte ein nachtleuchtender Glitzerlack von priti NYC und unten rechts sparkle on top von Essie. Die Glitzerlacke sehen ja schon irgendwie interessant aus, aber für die Blümchen sind Cremelacke wohl doch schöner.

Mit derselben Technik lassen sich wohl auch schnörkelige Anhänger und sonstiger Schmuck machen, aber ich glaube, das übersteigt meine Drahtbiegefähigkeiten dann doch. :-)

I already showed you my small collection of fox figurines and the little green meadow I made for them last year ... Now I got tired of the plain (plastic!) twig that came with the vase and that had been sitting there for the last months, and as the chances of me picking and constantly replacing fresh flowers this summer are pretty slim, I decided to made some fake flowers. There are a lot of tutorials that show how to make flowers from wire and nail polish, like this one here, and as I had all the ingredients at hand, I just gave it a shot. And it worked! After I made my flowers I got curious and tried if it would also work with glitter polishes, and yes, that also worked. The glitter polishes look cool, too, but for the flowers I think I'd rather stick to the non-glittery polishes.

Dienstag, 12. April 2016

Mondkissen mit Hindernissen

Da der Kissenbezug ihres Mondkissens kaputt war, hat meine Schwester mich gebeten, ihr einen neuen zu nähen, was ich natürlich auch getan habe. Das Ergebnis überzeugt mich optisch nicht ganz, funktioniert aber, und das ist ja wie immer die Hauptsache.



An sich ist ein Kissenbezug ja keine schwere Arbeit, aber die runde Form und die Tatsache, dass der Originalstoff elastisch und meiner unelastisch waren, haben die Sache nicht gerade vereinfacht. Dann war der Originalbezug auch noch ziemlich fadenscheinig geworden und es war gar nicht so einfach, den Schnitt abzunehmen - ich musste dann noch ziemlich viel am Kissen selbst rumzuppeln, abstecken und Nähte versetzen, und dabei aufpassen, das ganze nicht zu eng zu machen, weil es sich sonst nicht mehr hätte biegen und knautschen lassen. Zum Schluss ist der Reißverschluss warum auch immer auch noch wellig geworden. Hmpf. Wie gesagt, einen Schönheitspreis gewinnt das Ding sicher nicht, aber solange die ehrenwerte Schwester wieder ihr Haupt auf das Kissen betten kann, ist ja alles ok. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und HoT.

My sister asked me to make a new pillowcase for her moon-shaped pillow, and as I thought that this would be an easy task, I of course agreed to that. In the end I met with some difficulties, like the fact that the original fabric was elastic and the one I used was not, but I was able to finish it anyway. It's not very beautiful, but it will still do the trick. :-)

Dienstag, 29. März 2016

The IT Flock

Vor zwei Wochen war wieder St. Patrick's Day, und zu diesem Anlass habe ich wieder an der St. Patrick's Day Competition bei Ravelry mitgemacht. Als Beitrag wollte ich (und habe ich auch) ein kleines Schaf stricken und habe dafür Anleitungen gesucht. Gefunden habe ich dann eine, die sich Moss the Sheep nennt, und bei "Moss" musste ich an Moss aus The IT Crowd und Roy, seinen irischen Kollegen denken. Diese beiden standen dann Pate für meinen endgültigen Plan, ich habe dann nämlich zwei Schafe gestrickt, eins in weiß und eins in Klischee-grün. :-) Und das Moss-Schaf hat noch einen grünen Hut bekommen.










Das war wie gesagt mein Beitrag zur Competition.

Ergänzend dazu habe ich noch ein Knäuel passender ungenutzer Wolle in schwarz gefunden und gleich noch ein Richmond-Schaf hinterhergestrickt. Und weil ich mich beim Wolle kaufen vertan und keine reine grüne Wolle, sondern eine mit grün-blauem Farbverlauf gekauft hatte, gab es auch noch ein Bonusschaf dazu. :-)









Die Anleitung war super verständlich und ging eigentlich auch ganz fix. Es war nur ein bisschen viel Zusammennäherei am Ende, gerade bei vier Schafen ... Aber egal, das Ergebnis ist ganz putzig und entschädigt für den Aufwand. Für die vier Schafe habe ich ein knappes Knäuel Lana Grossa Bingo in taupe für die Füße, Ohren und Gesichter verbraucht und jeweils ca. ein dreiviertel Knäuel in der jeweiligen Farbe. Gefüllt sind die Schafe übrigens mit Resten vom Baumwollvlies von meiner großen Kuscheldecke. Mehr Details gibt es bei Ravelry: Moss & Roy, Richmond & Bonus Sheep. Meine letzten St. Patrick's Day-Projekte sind übrigens hier zu finden. :-)

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.


Two weeks ago was St. Patrick's Day, and as usual, I took part in the St. Patrick's Day Competition at Ravelry.

I was going to knit a little sheep for the competition, and when I was looking for a suitable pattern, I I came across this one called Moss the Sheep. It made me think of Moss from The IT Crowd and his Irish colleague Roy, and when my husband then suggested that a project for a St. Patrick’s Day Competition should contain at least a bit of green, I decided two knit two sheep and named them after these two guys. They were my entry for the competition, but I made two more sheep: The blue and green one was the first one I made - the one where the yarn looked beautifully green variegated but turned out to be a green-blue gradient. And then, after I had made Moss and Roy I found I had another ball of the same yarn in black and decided to make a Richmond sheep as well. :-D Details about the sheep are here on Ravelry: Moss & Roy, Richmond & Bonus Sheep. You can find my previous St. Patrick's Day projects here.

Mittwoch, 16. März 2016

Lavender & Moss

Um ein bisschen Werbung für die neu bei uns im Weltladen erhältliche Wolle zu machen, war ich wie ich schon ein paar Mal erwähnt habe, letztes Wochenende ein bisschen schauspinnen. Ich habe also einen Vormittag dagesessen, gesponnen, Fasern befühlen lassen und Fragen beantwortet - das hat echt Spaß gemacht, auch wenn ich nach den drei Stunden langsam auch fertig war vom vielen Reden. :-)

Durch das ganze Erklären und Zeigen habe ich nicht sooo viel von meinem Kammzug verspinnen können, aber ich habe mich dann am Sonntag und Montag rangehalten, weil ich das Garn gerne am Dienstag beim Stricktreffen (auch passend zur neuen Wolle) fertig haben und zeigen wollte, und es hat auch geklappt!



Das sind also ca. 100 g handgefärbte Merinowolle von Manos del Uruguay in der Farbe Abalone, versponnen und dann Navajo-gezwirnt. Lauflänge ca. 230 m, ungefähr Aran-Stärke.

Das meiste (96 g) habe ich mit em Rad versponnen, knapp 2 g mit der Spindel. Mehr mit der Spindel zu spinnen hätte mir dann doch zu lange gedauert, außerdem waren die Leute eh alle von dem Spinnrad so begeistert. :-D



Die Farben sind schön, allerdings ein bisschen dezenter als auf dem Bild vom Hersteller. Wir haben auch bei den Garnen gemerkt, dass es teilweise schon ganz schöne Abweichungen zwischen Abbildung, Farbkarte und tatsächlichem Garn gibt, aber das ändert nichts daran, dass es wirklich tolle Farben sind. :-)

Was ein bisschen schade war, war, dass der Kammzug stellenweise schon ein bisschen doll angefilzt war, was das Ausziehen manchmal etwas anstrengend gemacht hat. An sich ist mir schon klar, dass das beim Färben halt passiert, aber hier war es mir, auch wenn man den Preis der Wolle bedenkt, doch ein bisschen arg viel.

Das fertige Garn ist aber sehr weich und flauschig, die Mühe hat sich also gelohnt. Jetzt muss ich nur noch gucken, was ich daraus mache. :-)

As I may or may not have mentioned, I did a little spinning demonstration at our local fair trade shop to promote the new yarn we started selling there. The yarn the shop now carries is from Manos del Uruguay, and so I thought it would be fitting to use one of there Merino tops (colourway "Abalone") for spinning as well. After spinning I chain-plied everything because I wanted to keep the colours separated. The finished yarn is about Aran weight and runs about 230 meters. I like the subtle colours, although they're a little bit subtler than in the picture. The only thing I didn't like was that the roving had started to felt a bit in places which sometimes made it a bit hard to draw. The finished yarn is very soft and lovely, though, so well worth the effort. :-)

Donnerstag, 4. Februar 2016

Hausschlappen für den Gatten

Ich hatte zwei Knäule häßliche Filzwolle übrig und mein Mann wollte leichte Hausschuhe haben, die im Koffer im Urlaub nicht so viel Platz wegnehmen. Diese zwar Umstände haben sich sehr gut ergänzt und ich habe ihm ein Paar Haussschuhe gestrickt und gefilzt.

Der Anfang war ein bisschen holperig, denn eigentlich wollte ich ein anderes Muster nachstricken, das laut Ravelry zu meiner Garnstärke gepasst hat. Weil mir da ein paar Meter gefehlt haben, habe ich noch ein Knäuel Wolle gekauft (in einer anderen Farbe, die Wolle ist immerhin aus dem Programm genommen und ich musste nehmen, was ich kriegen konnte). Als ich dann die Anleitung gekauft hatte, musste ich feststellen, dass in der Anleitung viel dickerer Wolle angegeben hatte als die, die ich hatte. :-( Ich habe dann versucht, mit doppeltem Faden zu stricken, aber da hätte meine Wolle dann doch nicht gereicht, und nochmal nachbestellen wollte ich auch nicht. Ärgerlich!

Also habe ich ein neues Muster rausgesucht, die Keep Away Felted Slipper und die gestrickt. Das war ganz einfach, wie eine Toe-Up-Socke mit einer Ferse mit verkürzten Reihen, die am Bein dann nach drei Runden beendet wird. Da mein Mann sehr schmale Füße hat, habe ich in der Breite genau nach Anleitung gestrickt und den Fuß einfach nur um 6 cm verlängert, was super geklappt hat. Dann habe ich die Schlappen von Hand gefilzt, gefärbt (ist leider nicht ganz schwarz geworden, geht aber) und Latex auf die Sohle aufgetragen.


Hier sind die Schlappen einmal vor dem Filzen:






Gefilzt:




Gefärbt & fertig:






Und angezogen:




Die Anleitung hat weit weniger Wolle gebraucht als die erste, und jetzt habe ich doch noch ein Knäuel der doofen Wolle übrig. *aaargh* Leider reicht es nicht mehr, für mich auch Schlappen zu stricken ...

I’ve had this brownish yarn in my stash for ages and didn’t really know what to do with it. One day I decided to knit a pair of slippers for my husband and picked a pattern for that. As the pattern required a tad more yarn than I had, I bought another skein of the yarn so I wouldn’t run out. Then, when I purchased the pattern, I saw that it called for a much thicker yarn than I had (it didn’t say so on the pattern page … :-( ) and when I tried to knit the pattern with the yarn held double, I noticed that my three skeins wouldn’t be enough for that. Gnah! Then I found another pattern, the Keep Away Felted Slipper, knit it and had one skein left over, which means I wouldn’t have needed to buy the extra skein. :-/
My husband has slim feet, so I cast on the amount of stitches stated in the pattern and just knit the foot part 6 cm longer. After felting, the slippers fit very well. I then dyed them black, because the brown is a really ugly colour in my opinion. They didn’t come out really, REALLY black, but they black enough. I added some latex to the bottom of the sole (oh dear, the smell!) and now they’re done: a lovely pair of slippers, light enough for travelling. :-)

Mittwoch, 3. Februar 2016

Safety first

Wenn man wie ich imme in schwarz unterwegs ist, wird man in der dunklen Jahreszeit leicht übersehen. Um dem ein bisschen (wirklich nur ein bisschen!) entegegenzuwirken, habe ich mit Reflektorgarn gehäkelt.

Zum ersten wollte ich, inspiriert von diesem Projekt, auch ein kleines Deckchen für meine Jacke häkeln. Leider sah mein Reflektorgarn alleine etwas krakelig aus, deshalb habe ich es mit einem Rest dünner schwarzer Baumwolle verarbeitet. Als Deckchenmuster gefiel mir dieses hier ganz gut, weil es oben eine gerade Kante hat. Das Reflektorgarn sieht ziemlich cool aus, weil es wirklich heftig reflektiert, aber das Ergebnis meines Gehäkels überzeugt mich irgendwie nur so halb:





Irgendwie ist es mir glaube ich ein bisschen zu unruhig ... Ich überlege deshalb noch, ob ich die Teile wirklich auf meine Jacke nähen will. :-/

Zum zweiten habe ich dann zwei Blumenbroschen gehäkelt. Gleiches Material, unterschiedliche Nadelstärken, diese Anleitung. Die habe ich schonmal mehrmals gehäkelt und finde, das wird eine schöne runde puschelige Blume.





Eine davon steckt jetzt an meinem anderen Mantel und eine an meiner neuen Handtasche.






It's not easy to be seen in the dark when you're always wearing black. To stay safe (well, a tiny bit safer), I made a couple of things with reflective yarn: two doilies inspired by this project, using this pattern, and two flowers, using this pattern. I'm not totally happy with the buntings, but I do like the flowers. :-)